I have a dream – Eröffnungskonzert!

Musikalische Träume von Freiheit:  Die Nachfolger von Franz von Assisis Botschaft der geistigen Erneuerung und die afroamerikanischen Freiheitskämpfer des 19. Jahrhunderts haben zu ihren Zeiten eine eigene Musiksprache für ihre Träume von einer besseren Welt gefunden. Im Eröffnungskonzert des Kölner Fest für Alte Musik am 27. Februar in den Kölner Balloni-Hallen treffen mittelalterliche „Laudes“ und die Spirituals der Underground Railroad in einer spannenden Gegenüberstellung zusammen.

Die Anhänger der „Underground Railroad“ im Amerika des 19. Jahrhunderts nutzten Musik für verschlüsselte Botschaften.In einer Zeit, als die Sklaverei noch legal war, klingt in den Spirituale der schwarzen Untergrundbewegung die Sehnsucht nach Veränderung ebenso wie der Wille zum Kampf durch.  Um Erlösung und Veränderung geht es auch in der volkstümlichen religiösen Musik des Mittelalters.  In den „Laudes“ der Bruderschaften wurden oft und gerne religiöse Texte mit profaner Musik versehen. Um die Gemüter der einfachen Leute sofort zu entflammen, bediente man sich der Melodien und Rhythmen aktueller „Schlager“, deren musikalische Inspiration aus dem arabischen Mittelmeerraum noch hörbar ist.

„I have a dream“ heißt mehr als bloßes Träumen. Dass ganz unterschiedliche Musik als Botschafter und Verursacher von Bewegung und Wandel wirken kann, zeigt das Eröffnungsprogramm des Festivals mit einem grenzübergreifenden Programm.

Es spielt das renommierte Ensemble Oni Wytars, es musizieren und erzählen Kim & Reggie Harris aus den USA.

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Marco Ambrosini von Oni Witars
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